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Vielreisende kennen das Thema nur zu gut

Was ist ein Charterflug?

Charterflüge werden vor allem von Reiseveranstaltern für Pauschalreisen zu den Hauptreisezeiten eingesetzt. Sie bieten Flüge für Touristen zum Zielort an. Allerdings können Flugzeuge auch privat gechartert werden. Dann bringt Sie die selbst gebuchte Maschine individuell an den Zielort. Im besten Fall fliegen Sie sogar selbst, wenn Sie eine Pilotenlizenz besitzen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie alles rund um den Charterflug und die Unterschiede zu einem Linienflug.

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Individuell chartern und reisen

Vielreisende kennen das Thema nur zu gut: Frühes Aufstehen, lange Fahrten zum Flughafen, teures Parken und dann die endlosen Schlangen beim Check-in und noch einmal an der Sicherheitskontrolle. Oft vergehen Stunden, bis endlich der viel zu eng bemessene Sitzplatz im Flugzeug eingenommen werden kann und der Stress nachlässt. Hinzu kommen gerade im Winter häufig Verspätungen oder komplette Flugausfälle, die das Reisen in den Urlaub oder zu Businesszwecken erschweren.

Aber es geht auch anders: Wer das Fliegen in seiner ursprünglichen und schönsten Form erleben will, ohne endlose Schlangen, nervenaufreibendes Warten und mäßige Bordverpflegung, der kann sich für einen privaten Charterflug entscheiden. Panorama Air nahe Frankfurt etwa bietet individuelle Charterflüge für bis zu neun Personen für ganz Europa an. Wählen Sie einfach einen der modernen und exzellent gewarteten Turpoprops oder Jets inklusive erfahrenem Piloten aus und genießen Sie individuellen Lufttransport.

Abflugzeit, Ankunft und auch den individuellen Service an Bord bestimmen Sie allein. Auch kurzfristige Änderungen des Reiseplans sind jeder Zeit möglich und das Mitnehmen sperriger Gepäckstücke wie von Skiern oder auch Golf-Equipment ist problemlos möglich. Wenn Sie mögen, bringt Sie eine Limousine direkt von zu Hause ans Rollfeld. Der Flughafen Egelsbach liegt zentral, ganz in der Nähe des internationalen Frankfurt Airports ist also gut zu erreichen.

Falls Sie selbst die geeignete Pilotenlizenz und das Type Rating haben, können Sie natürlich auch selbst fliegen. Falls Sie noch keine eigene Lizenz haben, aber viel unterwegs sind, könnte auch der Erwerb einer Fluglizenz sinnvoll sein. Denn der Traum vom (selber) Fliegen muss kein Traum bleiben. Unsere Panorama Air Flugschule mit erfahrenen Lehrern berät Sie gerne zum Erwerb einer Lizenz – über die persönlichen Voraussetzungen und die Kosten. Es gibt also durchaus interessante und zeitsparende Alternativen zu Flügen von großen und überfüllten Airports.

Aber nun zur genauen Definition, was ein Charterflug ist, welche Besonderheiten es gibt und zu den Unterschieden zwischen einem Charterflug und einem Linienflug.

Definition Charterflug

Charterflüge werden ohne einen festen Flugplan in der Regel zu Zeiten besonders hoher Nachfrage oder einfach zu besonderen Anlässen eingesetzt. Ein Charterflug ist also ein sogenannter „Bedarfsflug“, der ergänzend angeboten wird, um Personen und Gütern zu einem bestimmten Zielort zu bringen. Anders als ein Linienflug mit feststehender Route und fixen Reisezeiten werden Charterflüge nur zu speziellen Anlässen und im Reiseverkehr für den Urlaub meist saisonal eingesetzt.

In der Luftfahrt heißen Charterflüge oft auch „Non-Scheduled Traffic“. Oft sind es Reiseveranstalter, die während der Hochsaison Sitzplätze bei einer Fluggesellschaft chartern (mieten). Diese Plätze verkaufen Sie dann meist als Pauschalreisen weiter, also inklusive Hotel und Verpflegung sowie Transfer vom Flughafen zum Zielort. Der Veranstalter chartert aber nicht nur die Sitzplätze, sondern auch die Crew Members und das Servicepersonal, also inklusive Kapitän, Co-Pilot und Stewardess.

Solche Charterflüge heißen „Inclusive Tour-Charter“ oder „IT-Charter“, da die Flüge im Paket mit anderen Reiseleistungen für den Urlaub angeboten werden. Wenn sich mehrere Reiseveranstalter die Sitzplätze in einem Flugzeug teilen, ist von Teilcharter, Splitcharter oder Blockcharter die Rede. Aber nicht nur Reiseveranstalter chartern ein Flugzeug nebst Crew.

Auch der Deutsche Fußball-Bund etwa chartert regelmäßig Lufthansa-Maschinen, um Weltmeisterschaften oder internationalen Derbys unsere Nationalelf um den Globus zu jetten. Ein weiteres Beispiel ist die britische Regierung. Sie chartert häufig Flugzeuge der British Airways oder von Virgin Atlantic für Reisen des Premierministers. Deutsche Regierungsmitglieder dagegen werden meist von der Flugbereitschaft der Luftwaffe mit mehreren Flugzeugen geflogen.

Worin unterscheiden sich Charterflug und Linienflug?

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Verantwortung für den Flug. Bei regulären Linienflügen tragen die Fluggesellschaften selbst die Verantwortung. Bei Charterflügen dagegen trägt der Reiseveranstalter, der das Flugzeug zusammen mit der Crew gechartert hat, die Verantwortung. Das ist zum Beispiel wichtig bei Entschädigungen für Flugausfälle oder Flugverspätungen. Auch bei einem auf der Reise verloren gegangenen Gepäckstück, ist bei einem Charterflug der Veranstalter regresspflichtig.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der Flugplan. Linienflüge absolvieren einen vordefinierten Flugplan mit fixen Start- und Landezeiten, die sehr regelmäßig zu den immer gleichen Zeiten stattfinden. Sie werden immer durchgeführt, egal, wie voll oder leer das Flugzeug ist. Bei Charterflügen ist das anders: Sie folgen nicht einem regelmäßigen Flugplan, sondern orientieren sich am Bedarf und werden oft nur in der Hochsaison ergänzend angeboten. Im Flugplan der Airlines tauchen sie nicht auf.

Manchmal kommt es vor, dass ein geplanter Charterflug nicht stattfindet, weil sich die Flugdurchführung aufgrund einer schlechten Buchungslage für den Reiseveranstalter nicht lohnt. Dann aber muss der Veranstalter dafür sorgen, dass Pauschalreisende, die bereits gebucht haben, dennoch den Zielort erreichen. Die Veranstalter buchen dann meist die benötigten Sitzplätze bei einem anderen Charterflug oder sogar bei einem Linienflug. Im besten Fall fliegt der Kunde einer Pauschalreise dann sogar deutlich komfortabler.

Bei einem Linienflug gibt es ein solches Vorgehen nicht. Fällt ein Linienflug aus, muss die Fluggesellschaft eine Entschädigung zahlen und bietet einen Platz im nächstmöglichen Linienflug zum Reiseziel.

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Kann ein Charterflug ohne Pauschalreise gebucht werden?

Am häufigsten werden Charterflüge eingesetzt, wenn Reiseveranstalter Sitzplätze bei einer Airline mieten, um pauschale Reisen anbieten zu können.

Während der Ferienzeit sind viele Flüge zu touristischen Destinationen Charterflüge, manchmal sind jedoch auch Linienflüge in Pauschalreisen integriert. Pauschalreisepakete mit Charterflügen sind jedoch fast immer die günstigere Variante. Reiseveranstalter kaufen immer ein bestimmtes Kontingent an Sitzplätzen für ein bestimmtes Ziel. Dafür muss der Veranstalter die Fluggesellschaft in jedem Fall bezahlen, egal, ob die Plätze belegt werden oder nicht. Deshalb ist es immer im Interesse des Veranstalters, möglichst alle gemieteten Sitzplätze auch belegt zu bekommen.

Schafft es ein Veranstalter nicht, alle Sitzplätze über verkaufte Pauschalreisen auszulasten, wird er diese Restplätze als „Nur-Flug-Angebote“ auf seiner Webseite offerieren. Er kann sie aber auch an andere Reiseveranstalter oder Fluggesellschaften weiterverkaufen. Wer ein solches „Nur-Flug-Angebote“ zu einem Ferienziel sucht, schaut sich am besten auf den üblichen Buchungsportalen wie expedia.de, holiday.de, etc. um.

Zum Teil werden Restplätze auch als Fly & Drive Angebote vertrieben, also inklusive Mietwagen. Grundsätzlich gilt: Je näher der Abflug liegt, desto günstiger der Preis für das Ticket. Kurzentschlossene reisen so zu echten Schnäppchenpreisen in den Urlaub.

Wie bucht man einen Charterflug?

Charterflüge gibt es in der Regel nur im Kombi mit Pauschalreise. Nur die beschriebenen Restplätze werden dann über die eigene Webseite oder Flugbuchungsportale wie opodo.de als „Nur-Flug“ oder „Last-Minute-Flüge“ angeboten.

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Woran ein Charterflug erkannt werden kann?

Einen Charterflug als solchen zu identifizieren, ist gar nicht so einfach. Denn es gibt keinen eindeutigen Hinweis, der das auf einen Blick klarmachen würde. Zumindest ein grober Indikator kann die Flugnummer sein, insbesondere, wenn es eine besonders große Zahl (8xxx) ist.

Klare Regelungen dafür gibt es allerdings nicht. Im Grunde bleibt nur ein Blick in den Flugplan der Airline. Ist der Flug dort mit Flugnummer und Routing gelistet, handelt es sich um einen Linienflug. Ansonsten ist es ein Charterflug.

Bei Charterflügen ist häufig ein Gepäckstück im Preis inbegriffen, bei Linienflügen oft nur ein Handgepäck.

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Welche Airlines führen Charterflüge durch?

In früheren Zeiten gab es Charterfluggesellschaften wie Condor oder TUIfly, die sich ausschließlich auf dieses Geschäft konzentriert haben. Diese Gesellschaften führen auch in unserer Zeit noch besonders häufig Pauschalreisen zu typischen touristischen Zielen durch. Allerdings wird heute weltweit so viel geflogen, dass es für beinahe jedes Ziel auch Linienflüge gibt.

Reine Charterflüge sind deshalb aber selbst bei Charterfluggesellschaften oft nur noch in der Hochsaison zu finden, wenn die Kapazität der Linienflüge nicht mehr genügt. Zu allen anderen Zeiten wird ein bestimmtes Sitzplatzkontingent bei Linienflügen an Reiseveranstalter verkauft, die dann von Pauschalreisenden belegt werden. Die verbleibenden Sitzplätze werden dann als „Nur-Flug Tickets“ offeriert. So können Reiseveranstalter und Airlines besser planen und sind effizienter.

Dieses ausgeklügelte System ermöglicht es heute nahezu jeder Fluggesellschaft Charterflüge anzubieten, indem Kapazitäten auf normalen Linienflügen verkauft werden. Selbst „Flagcarrier“ wie die Lufthansa arbeiten auf einigen Routen mit Teilcharter, um ihre Flugzeuge besser auszulasten. Heutzutage verschwimmen die Grenzen zwischen Linien- und Charterflug also immer mehr. Dennoch gibt es noch ein paar Spezialisten im Markt, mit dem klaren Fokus auf Urlaubsflügen.

In Deutschland am bekanntesten sind:

  • TUIfly
  • Condor
  • Sun Express
  • Pegasus

Billigflieger wie Ryanair, Eurowings oder Easyjet gehören in der Regel nicht dazu.

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Vor- und Nachteile von Charterflügen

Der wesentliche Vorteil eines Charter- oder Bedarfsfluges ist, dass er nur dann stattfindet, wenn die Nachfrage dafür da ist. Ob es während der Hauptreisezeit ist oder aber für einen ganz bestimmten Anlass, wie im Falle der Fußball-Nationalmannschaft. Da Charterflüge meist im Paket mit einer Pauschalreise angeboten werden, sind sie deutlich günstiger als ein Linienflug. Nur Restplätze können direkt als „Nur-Flug-“ oder Last-Minute-Flüge besonders preiswert von Kurzentschlossenen über Flugbuchungsportale wie billigflug.de oder opodo.de gebucht werden.

Als Nachteil sind oft die besonders engen Platzverhältnisse für die Passagiere zu nennen. Denn je mehr Fluggäste in ein Flugzeug gepackt werden, desto höher ist der Gewinn für den Reiseveranstalter.

Bei Charterflügen zu exotischen Ziele, zu denen es keine Linienflüge gibt, können Umbuchungen indes besonders schwierig sein. Auch nachzulieferndes Gepäck benötigt oft deutlich länger, weil es kaum Flüge gibt. Allerdings kommt das ja relativ selten vor.

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Individuell chartern oder noch besser selbst fliegen

Der Charterflug spielt überwiegend für bekannte Ferienziele im touristischen Bereich eine große Rolle. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit, individuell ein Flugzeug zu chartern.

Panorama Air verfügt über eine gut sortierte und gewartete Flotte von Maschinen – wahlweise als Turboprop oder als Jet. Alle unsere Maschinen können Sie mit oder ohne Pilot chartern. Natürlich benötigen Sie dafür die passende Pilotenlizenz und das Type Rating für die betreffende Maschine.

Wer damit liebäugelt, in Zukunft selbst zu fliegen, den bilden wir gerne in unserer Panorama Air Flugschule zum Piloten aus.

Panorama marcel

Sie wollen fliegen?

Haben Sie Fragen zum Ablauf und zur Dauer einer Pilotenausbildung, dann nehmen Sie gerne mit dem freundlichen Personal der Panorama Air Flugschule Kontakt auf.
Wir beraten zu allen Themen rund um die Flugausbildung sowie das Chartern einer Maschine.

Telefon +49 6103 49492
E-Mail
fly@panorama-air.de