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Panorama Air Flugschule: Privatpilotenlizenz PPL(A)

WIE TOP GUN. BLOSS OHNE GUN.

Die Privatpilotenlizenz PPL(A) ist Ihr Einstig in die Leidenschaft Fliegen und die Basis für unterschiedliche fliegerische Berechtigungen. Eine PPL(A)-Lizenz berechtigt Sie zunächst erst einmal dazu, einmotorige Flugzeuge mit Kolbenantrieb fliegen zu dürfen, die an Land starten und landen. Darauf aufbauend können Sie dann später zusätzlich weitere Berechtigungen erwerben, die es Ihnen erlauben, Nachtflüge und Instrumentenflüge durchzuführen oder mehrmotorige Maschinen zu fliegen. Die Ausbildung kombiniert spannendes theoretisches Wissen rund um die Themen Flugzeugtechnik, Navigation, Wetter, Luftraumstrukturen, Sicherheit mit praktischen Flugstunden.


Bei Panorama Air führen wir die Ausbildung zur weltweit gültigen Privatpilotenlizenz PPL(A) üblicherweise in kleinen Gruppen durch. Auf Wunsch ist bei uns selbstverständlich aber auch eine Ausbildung im Einzelunterricht möglich.

Bedingungen

  • Mindestalter: 17 Jahre
  • Tauglichkeitszeugnis: Klasse 2

Unterlagen und Nachweise

  • Zuverlässigkeitsüberprüfung nach dem LuftSiG (ZÜP) von der zuständigen Flugsicherheitsbehörde.
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister vom Kraftfahrt Bundesamt
  • Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 von der fliegerärztlichen Untersuchungsstelle
  • Passbilder
  • Berechtigung zur Durchführung des Sprechfunkverkehrs (BZF) über eine Prüfung bei der Bundesnetzagentur
  • Gültiger Personalausweis
  • Panorama Air Ausbildungsvertrag

Theoretische Ausbildung

  • 84 Vollstunden in den Bereichen Luftrecht, Menschliches Leistungsvermögen, Grundlagen des Fliegens, Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Aerodynamik, Flugleistung und Flugplanung, Meteorologie, Navigation sowie Betriebliche Verfahren.
  • Ausbildung zur Durchführung des Sprechfunkverkehrs (BZF) in deutscher oder englischer Sprache

Praktische Ausbildung

  • 45 Vollstunden Flugzeit im Sichtflug, in denen alle Flugphasen wie Start, Landung, Steigflug, Sinkflug, Kurvenflug und Notverfahren trainiert werden – davon 10 Vollstunden im Alleinflug.
  • Erleichterungen für Inhaber einer Leichtflugzeugführerlizenz LAPL(A): 15 Vollstunden Flugzeit im Sichtflug, davon mindestens 10 Stunden Vollstunden Flugausbildung mit Fluglehrer und mindestens 4 Vollstunden im Alleinflug.

Dauer und Kosten

Der Zeitaufwand für die gesamte Ausbildung liegt bei etwa 300 Stunden: reine Ausbildungsstunden plus die benötigte Zeit für das Lernen der Theorieinhalte. In der Regel benötigen Flugschüler etwa 6 Monate von Ausbildungsbeginn bis zur erfolgreichen Prüfung. Je nach Ihrem persönlichen Engagement sind aber auch deutlich kürzere Ausbildungszeiten möglich. Die Gesamtkosten für die Privatpilotenlizenz PPL(A) sind individuell, liegen aber etwa in dem Bereich von 8.200-9.500 Euro.

Prüfung

  • Theoretische Prüfung als Multiple-Choice-Test mit 20 bis 40 Fragen pro Prüfungsfach: Prüfung bei der hessischen Landesluftfahrtbehörde, die Sie innerhalb von 18 Monaten in allen Prüfungsteilen bestehen müssen.
  • Praktische Prüfung mit 90 Minuten Flugzeit inklusive eigenständigem Navigieren und Abfliegen einer bekannten Flugstrecke: Prüfung durch einen von der hessischen Landesluftfahrtbehörde bestellten Prüfer.
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BEHIND THE SCENES: FLUGLEHRER RALF HÜLSTEDE ÜBER DIE PRIVATPILOTEN-AUSBILDUNG BEI PANORAMA AIR.

Ralf Hülstede, 46

ist seit langer Zeit Fluglehrer bei Panorama Air. Nach 3.700 absolvierten Flugstunden sind Sie bei ihm in den besten Händen, wenn Sie in Ihre Ausbildung zum Privatpiloten starten wollen.

Ralf, was sind das für Menschen, die bei Panorama Air eine Ausbildung zum Privatpiloten machen?

Ralf Hülstede: „Um das zu beschreiben, reicht eigentlich ein Wort: Flugenthusiasten! Menschen, für die Fliegen alles bedeutet, die fasziniert sind von der Vorstellung, die Welt aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Aber natürlich auch Technikbegeisterte, die meist schon als Kind in der Modellfliegerei erste Erfahrungen mit Thermik und Flugzeugsteuerung gesammelt haben und jetzt endlich einmal ein echte Maschine steuern wollen.

Es sind zudem auch viele Geschäftsleute dabei, für die das Fliegen ganz pragmatische Gründe hat. Mit einem eigenen Flugzeug und einer Piloten-Lizenz ist man im Business viel unabhängiger von den großen Airlines und kommt in der Regel mit der Maschine deutlich näher an sein Reiseziel, da man mit einer Privatmaschine nahezu auf jedem Flugplatz landen kann. Den Geschäftsfliegern unter den Privatpiloten geht es also weniger um das reine Erlebnis Fliegen, sondern mehr um die Zeitersparnis, die es ihnen ermöglicht.“

Wie genau läuft die Ausbildung zum Privatpiloten bei Panorama Air genau ab?

Ralf Hülstede: „Im Prinzip ist es ein bisschen vergleichbar mit der Fahrschule für den Auto-Führerschein. Zunächst einmal muss die Theorie gelernt werden. Luftrecht, Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Flugplanung, Meteorologie, Navigation, Aerodynamik – das sind grob die Lerninhalte für die PPL-Lizenz.

Hinzu kommt noch das Sprechfunkzeugnis, das jeder Privatpilot machen muss. Wir Fluglehrer treffen uns dazu mit den Piloten-Anwärtern hier in der Flugschule, meist am Abend oder an den Wochenende. Aber auch ein Mix aus Präsenzunterricht in der Flugschule plus Fernlehrgängen ist möglich. Wir besprechen das vorher meist in der Flugschüler-Gruppe und finden dann einen Ablauf, der für alle gut passt.

Und dann geht es auf den Pilotensitz?

Ralf Hülstede: „Ganz genau. Für die Ausbildung bei Panorama Air nutzen wir vor allem unsere Cessnas und Pipers. Das sind gutmütige Flugzeuge und in der Privatpilotenausbildung bewährt.

Das erste Mal auf dem Pilotensitz ist für alle immer ein sehr emotionaler Moment: die ganze Technik vor der Nase. Nicht wissen, wohin man zuerst schauen soll, die Hände ein bisschen feucht, das Herz schlägt schneller. Ein unvergessliches Erlebnis.“

Die praktische Ausbildung – wie muss man sich das bei Panorama Air vorstellen?

Ralf Hülstede: „Die 45 fest vorgeschriebenen Flugstunden verteilen sich bei uns auf drei unterschiedliche Phasen. Nach der Phase 1 sind die Flugschüler in der Lage, komplett alleine im Platzrundenbereich zu fliegen.

Mit der Phase 2 erhalten sie die Solo-Überlandreife – bestandene Theorie-Prüfung vorausgesetzt. Und in Phase 3 kümmern wir uns dann darum, unsere Flugschüler fit für die anstehende praktische Prüfung zu machen.“

Wo liegen grob die Kosten für eine Privatpilotenlizenz?

Ralf Hülstede: „Auch hier ist es ähnlich wie beim Autoführerschein: je talentierter und engagierter ein Flugschüler ist, desto günstiger ist auch die Ausbildung.

Man muss aber in der Regel ungefähr mit Kosten von 7.000 Euro bis 9.500 Euro rechnen. Nicht ganz günstig, lohnt sich aber: denn nirgendwo ist es so einmalig wie in der Luft.“

Ralf, was war dein verrücktestes Erlebnis in der Luft?

Ralf Hülstede: „Puh, da gibt es sicher einiges zu erzählen. Am liebsten erinnere ich mich aber an mein schönstes Erlebnis zurück. Das war als ich zum allerersten Mal auf dem Pilotensitz gesessen habe.“

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Flugschein sprechfunk 02

OHNE ALFA CHARLIE KEIN FOXTROTT TANGO IN DER LUFT.

Wer das Fliegen lernen will, muss zu aller erst einmal sprechen lernen. Denn die Berechtigung zur Durchführung des Sprechfunkverkehrs zählt zu den essenziellen Nachweisen für einen Start in die Panorama Air Ausbildung zum Privatpiloten. In unseren AZF und BZF Sprechfunkzeugnis-Trainings vermitteln wir Ihnen deshalb alle wichtigen Sprechfunk-Kenntnisse – und bereiten Sie so akribisch auf die Sprechfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur vor. Damit Sie anschließend mit jedem Tower und Fluglotsen perfekt in deutscher und englischer Sprache kommunizieren können.

Panorama marcel

Sie sind interessiert an einer Ausbildung zur Privatpilotenlizenz PPL(A)?

Dann rufen Sie uns einfach an. Gerne erklären wir Ihnen die einzelnen Schritte sowie alle Ausbildungsschwerpunkte auch in einem persönlichen Gespräch in unserer Flugschule am Flughafen Egelsbach.

Panorama Air
Telefon: +49 6103 49492